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Imagefilm-Produktion: Kameramann bei einem Corporate-Dreh
Corporate

Was kostet ein Imagefilm? Preisspannen & Kostentreiber

Dr. Johannes Keller Johannes 6 Min. Lesezeit
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Ein Imagefilm kann 2.500 € kosten – oder 25.000 €. Diese enorme Spanne verunsichert viele Unternehmen, die zum ersten Mal ein Videoprojekt ausschreiben. Die ehrliche Antwort lautet: Der Preis hängt fast vollständig vom Aufwand ab, nicht von einer festen „Marktrate”. In diesem Beitrag zeigen wir transparent, was einen Imagefilm wirklich teuer oder günstig macht – damit ihr Angebote vergleichen und euer Budget sinnvoll einsetzen könnt.

Die ehrliche Preisspanne

Grob lassen sich drei Kategorien unterscheiden:

  • Kompakt (ca. 2.500–5.000 €): Ein Drehtag, kleines Team, ein bis zwei Locations, klare Bildsprache. Ideal für ein erstes Unternehmensvideo, Recruiting-Clips oder Social-Media-Formate.
  • Mittel (ca. 5.000–12.000 €): Mehrere Drehtage, Interviews mit O-Tönen, mehrere Standorte, professionelle Lichtsetzung, Sprecher und lizenzierte Musik. Der typische Bereich für einen vollwertigen Unternehmens-Imagefilm.
  • Premium (ab 12.000 €): Cineastische Inszenierung, Drohne, mehrere Kamerateams, Schauspieler, aufwändige Postproduktion und Motion Design. Für Marken mit hohem Anspruch an Wirkung und Reichweite.

Diese Spannen sind Orientierung, kein Festpreis. Auf unserer Corporate-Seite findet ihr unsere Pakete – das konkrete Angebot entsteht immer aus eurem Briefing.

Die fünf größten Kostentreiber

1. Drehtage

Der wichtigste Hebel. Jeder zusätzliche Drehtag bedeutet Team, Equipment, Anfahrt und Planung. Ein durchdachtes Drehbuch, das an einem Tag mehrere Szenen abdeckt, spart bares Geld.

2. Teamgröße

Ein Zwei-Personen-Team (wie unseres) ist deutlich günstiger als eine klassische Filmcrew mit Regie, Kamera, Ton, Licht und Aufnahmeleitung. Für die meisten Mittelstands-Imagefilme reicht ein eingespieltes kleines Team mit voller Cinema-Ausstattung völlig aus.

3. Konzept & Drehbuch

Ein reiner „Wir filmen, was passiert”-Ansatz ist günstig, aber beliebig. Ein echtes Konzept mit Storyline, Interviewfragen und Bildsprache kostet Vorbereitungszeit – zahlt sich aber in Wirkung aus. Hier lohnt sich Investition am meisten.

4. Postproduktion

Schnitt, Color Grading, Sounddesign, Untertitel und Motion Graphics machen oft 40–50 % des Aufwands aus. Ein 2-Minuten-Film kann mehrere Tage Schnitt bedeuten. Wer hier spart, sieht es sofort am Ergebnis.

5. Zusatzleistungen

Drohne, Sprecher, lizenzierte Musik, Schauspieler, Schienen- oder Gimbal-Fahrten, mehrere Schnittfassungen (z. B. lange Web-Version + kurze Social-Cuts). Jedes Element ist sinnvoll – aber nur, wenn es eurem Ziel dient.

Foto und Video aus einer Hand spart Budget

Ein oft übersehener Hebel: Wer Foto und Video parallel produziert, spart die doppelte Anfahrt, doppeltes Briefing und doppelte Location-Logistik. Wir arbeiten als Zwei-Personen-Team und liefern beides gleichzeitig – das senkt die Gesamtkosten spürbar, wenn ihr ohnehin auch Bildmaterial braucht.

Woran ihr ein faires Angebot erkennt

  • Transparente Aufschlüsselung: Drehtage, Postproduktion und Zusatzleistungen sind getrennt ausgewiesen.
  • Klares Nutzungsrecht: Steht drin, wofür und wie lange ihr den Film verwenden dürft.
  • Konkrete Liefermenge: Wie viele Schnittfassungen, welche Formate (16:9, 9:16, 1:1), welche Länge.
  • Realistische Timeline: Seriöse Anbieter nennen keine 48-Stunden-Produktion für einen aufwändigen Imagefilm.

Ein verdächtig günstiges Angebot spart fast immer an der Postproduktion oder am Konzept – genau dort, wo die Wirkung entsteht.

Häufige Fragen

Was kostet ein einfacher Imagefilm für ein KMU? Ein kompakter Imagefilm mit einem Drehtag und solider Postproduktion liegt meist zwischen 2.500 und 5.000 €. Für ein erstes Unternehmensvideo ist das eine realistische Größe.

Warum schwanken die Preise so stark? Weil der Aufwand schwankt: Drehtage, Teamgröße, Konzept und Postproduktion bestimmen den Preis. Ein 3-Minuten-Film kann je nach Inszenierung 3.000 oder 20.000 € kosten.

Kann man bei einem Imagefilm sinnvoll sparen? Ja – durch ein effizientes Drehbuch (mehr Szenen pro Drehtag), ein kleines eingespieltes Team und die Kombination von Foto und Video. Sparen am Konzept oder am Schnitt rächt sich dagegen.

Wie lange dauert die Produktion? Von Briefing bis Auslieferung meist 4–8 Wochen, je nach Umfang. Der Dreh selbst ist oft nur ein Tag – der Großteil der Zeit steckt in Vorbereitung und Postproduktion.

Bekomme ich auch Social-Media-Schnitte? In der Regel ja. Wir liefern auf Wunsch neben der langen Version auch kurze Cuts in 9:16 und 1:1 für Instagram, LinkedIn und Co. Details klären wir im Erstgespräch.


Ihr plant einen Imagefilm in Frankfurt, Würzburg oder bundesweit? Schreibt uns kurz, was ihr erreichen wollt – wir erstellen ein transparentes Angebot mit klarer Aufschlüsselung statt einer Blackbox-Pauschale. Projekt anfragen.

Dr. Johannes Keller
Geschrieben von

Dr. Johannes Keller

Co-Founder & Fotograf · Light Hunters Photography

Seit 2017 als Fotograf und Filmemacher aktiv. Hat mit Marken wie DJI, Polestar und Ruby Hotels zusammengearbeitet und mehrere Hundert Projekte geleitet.

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